Elektroautos sind auf dem Vormarsch und gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Doch wie viel Strom verbrauchen E-Autos eigentlich? In diesem Artikel stellen wir beliebte Modelle vor und vergleichen sie mit klassischen Verbrennern.
Wie viel Strom ein Elektroauto verbraucht, hängt stark vom Modell ab. Hier findest du deshalb erst einmal eine Übersicht des Verbrauchs von beliebten Elektroautos aus dem Jahr 2024 pro 100 km:
Der durchschnittliche Verbrauch eines Elektroautos liegt bei etwa 15 bis 20 kWh pro 100 Kilometer. Einige Modelle wie der Hyundai Kona Elektro oder der Elektro-Kleinwagen Fiat 500 Elektro fallen hierbei positiv auf.
Währenddessen gehören schwere Elektro-SUVs, wie der Audi e-tron und Mercedes-Benz EQC zu den Optionen, die besonders viel verbrauchen. Sie gelten bei manchen als Stromfresser in der Elektromobilität. Dafür bieten sie allerdings auch viele Extras an. Wie werden die Werte aber ermittelt?
Für die Berechnung vom Elektroauto Verbrauch pro Kilowattstunde wird der WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) verwendet. Er liefert standardisierte Herstellerangaben, die allerdings in der Praxis oft abweichen.
Tatsächliche Verbrauchswerte variieren je nach Fahrstil, Wetterbedingungen und Fahrstrecke. Der Realwert ist dabei fast immer höher als der, den der Hersteller angibt.
Generell gilt: Je kleiner das E-Auto ist, desto geringer ist meistens auch der Verbrauch. Laut Elektroauto-Verbrauchsvergleich ist der Kleinwagen Fiat 500e das Elektroauto mit dem geringsten Verbrauch.
Dabei weisen E-Autos mit einem besonders niedrigen Verbrauch diese Vor- und Nachteile auf:
Vorteile | Nachteile |
Kostenersparnis | Weniger leistungsstarke Modelle |
Umweltfreundlichkeit | Eventuell kleinere Fahrzeuggröße |
Höhere Reichweite | Weniger luxuriöse Ausstattung |
E-Autos mit sehr geringem Verbrauch sind besonders geeignet für:
Vergleichen wir den Verbrauch von Elektroautos und Verbrennern genauer, um zu sehen, welche Option langfristig effizienter ist. Ein Fiat 500e verbraucht etwa 13,8 kWh/100 km, während ein VW Golf (Benzin) durchschnittlich 5,5 Liter pro 100 km benötigt.
Nehmen wir in diesen Vergleich auch einen BMW 3er Diesel mit 4,5 Litern pro 100 km hinzu. In puncto Vergleich Verbrauch sehen bei Diesel, Elektroauto und Benziner die Kosten folgendermaßen aus:
Fahrzeugtyp | Verbrauch | Langzeitkosten (5 Jahre) |
VW Golf (Benzin) | 5,5 l/100 km | ca. 15.000 € |
BMW 3er (Diesel) | 4,5 l/100 km | ca. 14.000 € |
Fiat Action | 13,8 kWh/100 km | ca. 3.105 €* |
*Mit Stromkosten von 0,30 € pro Kilowatt.
Elektroautos haben niedrigere Betriebskosten, einen geringeren CO2-Verbrauch und benötigen weniger Wartung. Doch sie weisen höhere Anschaffungskosten auf und die noch wachsende Ladeinfrastruktur bietet keine maximale Flexibilität.
Autos mit Verbrennungsmotor hingegen punkten mit einem größeren Tankstellennetz und oft geringeren Anschaffungskosten. Sie verursachen jedoch höhere Betriebskosten, mehr Emissionen und erfordern öfter eine Wartung.
E-Autos sind ideal für Stadtfahrer:innen und Pendler:innen, die kurze bis mittlere Strecken fahren und Lademöglichkeiten für die Akkus haben. Verbrenner eignen sich besser für Langstreckenfahrer:innen oder Menschen in Regionen mit wenigen Lademöglichkeiten.
Übrigens: Erfahre mehr über die Fakten zum Thema Verbrenner-Verbot!
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Wenn du den Verbrauch des Elektroautos berechnen möchtest, dann benötigst du zwei Werte:
Die Formel zur Berechnung lautet:
Kosten pro 100 km in € = Strompreis in € x Verbrauch (kWh/100 km)
Ein Beispiel: Wenn dein Auto für 100 km 18 kWh verbraucht hat, berechnest du den Elektroauto-Verbrauch in kWh folgendermaßen:
Kosten pro 100 km in € = 0,30 € x 18 (kWh/100 km)
Kosten pro 100 km in € = 5,40 € (kWh/100 km)
E-Autos laden ihre Batterien während der Fahrt außerdem teilweise wieder auf, insbesondere beim Bremsen. Dieser Prozess, bekannt als Rekuperation, wandelt die kinetische Energie, die normalerweise beim Bremsen als Wärme verloren geht, in elektrische Energie um.
Diese wird dann in der Batterie gespeichert und kann später zur Unterstützung des Antriebs verwendet werden. Es findet also ein ständiger Ladevorgang statt. Dadurch wird der Energieverbrauch gesenkt und die Effizienz des Fahrzeugs erhöht.
Dieser Wert wird bei unserer Berechnung aber nicht berücksichtigt, da er je nach Modell stark abweicht.
Der Stromverbrauch eines E-Autos wird von diesen Faktoren beeinflusst:
Besonders die Geschwindigkeit und Außentemperaturen spielen eine Rolle. Dementsprechend ist der Verbrauch eines Elektroautos auf der Autobahn und im Winter höher. Im Sommer können deutlich höhere Stromkosten anfallen, sobald du die Klimaanlage aufdrehst.
Die Kosten für den Verbrauch eines E-Autos hängen von Strompreisen und Ladezeiten ab. Zu Hause zu laden ist meist günstiger als an öffentlichen Ladestationen.
Folgende Faktoren beeinflussen die Kosten im Allgemeinen:
Im Vergleich zu Verbrennern sind die Betriebskosten jedoch insgesamt niedriger, da Strom günstiger als Benzin oder Diesel ist. Es handelt sich also tendenziell um günstige Autos im Unterhalt.
Nachfolgend verraten wir dir einige Tipps, um den Stromverbrauch deines E-Autos zu senken:
Übrigens: Lass das Auto auch nicht zu lange stehen, da sonst Ladeverluste möglich sind. Schließe es bei einer längeren Stehzeit zwischendurch an die Steckdose an.
Elektroautos bieten zahlreiche Vorteile in puncto Stromverbrauch und Kosten. Mit der richtigen Fahrweise und Nutzung kannst du den Stromverbrauch minimieren und von den niedrigeren Betriebskosten profitieren.
Zukünftige Entwicklungen versprechen noch effizientere Modelle und weitere Kosteneinsparungen.
Wie viel ein Elektroauto auf 100 km verbraucht, hängt vom Modell ab. Im Durchschnitt verbraucht ein E-Auto zwischen 15 und 20 kWh.
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